Folge 44 – Die Arbeit im zivilrichterlichen Dezernat

Thema der heutigen Folge ist die Arbeit im zivilrichterlichen Dezernat und der Berufseinstieg als Proberichter / Proberichterin im Zivilbereich einschließlich der damit einhergehenden Herausforderungen und Probleme. Erörert werden die Organisation des Gerichts und die Aufgaben der einzelnen Bediensteten (Richter, Rechtspfleger, Geschäftsstelle) und die Bedeutung der Dezernatsarbeit für die richtige Entscheidung des Rechtsstreits.

Autor: Christian Konert

Vizepräsident des Landesjustizprüfungsamtes Sachsen-Anhalt, Arbeitsgemeinschaftsleiter für Zivilrecht (Gericht und Ergänzungsvorbereitungsdienst)

6 Gedanken zu „Folge 44 – Die Arbeit im zivilrichterlichen Dezernat“

  1. Vielen Dank für die tolle Folge!

    Als jemand, der gerade in der fiesen Lage ist, auf die Klausurergebnisse zu warten, und gerne, wenn die Note passt oder sich mit der Mündlichen passend machen lässt, in den Richterdienst möchte (bin die mit der Wahlstation am FamG ;-)) , kam mir dieser praktische Einblick gerade recht! Ich hatte eine großartige Zivilstation mit viel Einblick in die Dezernatsarbeit, und lasse mir auch gerade in der Wahlstation möglichst viel zeigen, aber das ist / war eben alles am AG – wie das am LG alles läuft, habe ich demnach naturgemäß nicht näher mitbekommen.

    Also: merci!

    1. Ich war sehr überrascht. Bei dieser Folge habe ich unheimlich viel Feedback erhalten. Ich halte die Dezernatsarbeit eigentlich für etwas, was in der Ausbildung dringend vermittelt werden muss (wie soll es der junge Kollege / die junge Kollegin denn beim Berufsstart sonst können). Auch hinsichtlich der Darstellung des Arbeitsalltags hat es viel Feedback gegeben, tatsächlich soviel, dass ich hierauf zu Beginn der nächsten Folge noch einmal eingehen werde.

  2. Sehr geehrter Herr Kollege Konert,
    vielen Dank für die tollen Podcasts und die viele Arbeit, die Sie damit mal so nebenbei in die Referendarausbildung stecken.
    Ich bin durch Zufall auf Ihre Website gestoßen und habe sie meinen Neueinsteigern im laufenden Einführungslehrgang in die Zivilstation (LG Heilbronn, Baden-Württemberg) wärmstens empfohlen; eine schöne und auch didaktisch sinnvolle Abwechslung zu Skripten und Bücher.
    Ich wünsche Ihrem Projekt viele Zuhörer und weiterhin gute Ideen zu neuen Folgen und verbleibe mit herzlichen Grüßen aus Heilbronn,
    Oliver Kontusch (hauptamtlicher Ausbildungsleiter)

    1. Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Kontusch,

      vielen Dank für die freundliche Rückmeldung. Ich freue mich besonders, wenn Kollegen den Podcast ihren Referendaren empfehlen, insbesondere im Land Baden-Württemberg, welches besonderen Wert auf die Ausbildung seines Nachwuchses legt (wie ich auf der Tagung des Lenkungsausschusses ELAN-Ref vor einigen Wochen feststellen konnte). Mit den besten Grüßen aus Halle

      Christian Konert

  3. Ich habe jede Folge bisher gehört, da ich aber nächsten Monat das 2. Staatsexamen schreibe und generell ZPO-interessiert bin (hatte schon im Studium den Schwerpunkt), habe ich nur in der Folge zum Streitwert etwas inhaltlich gelernt, was aber keine Kritik darstellen soll, denn ich glaube für ZPO-Anfänger bietet der Podcast sicherlich auch inhaltlich einen Mehrwert. Die Folgen habe ich aber gehört wegen den persönlichen Erfahrungen und den Praxis-Einschüben, die Sie zwischendrin immer mal wieder schildern. Diese waren stets interessant. Die Folge hier ist aber wirklich goldwert. Vielen Dank!  Ich würde mich freuen, wenn Sie mehr Folgen dieser Art, zum Beispiel auch für das Strafrecht, in dieser Art aufnehmen, und auch in anderen „inhaltlichen“ Folgen mehr Praxis-Erfahrungen einbringen. Diese Folge hier ist wirklich gelungen.

    1. Guten Morgen und vielen Dank für das Feedback. Ich freue mich natürlich, wenn ich zumindest mit der Folge zum Streitwert etwas Neues vermitteln konnte und Sie ansonsten trotzudem interessante Passagen finden konnten. Hinsichtlich der aktuellen Folge, die Sie kommentiert haben, war ich sehr von dem generellen Feedback überrascht, weil mich hinsichtlich einer Folge noch nie so viel Feedback erreicht hat. Ich werde deswegen in der heutigen Folge das Thema noch einmal unter dem Titel „Das Leben als Proberichter“ noch einmnal aufgreifen, was vielleicht für diejenigen interessant ist, die demnächst entscheiden müssen, ob sie den Beruf ergreifen wollen. Für das anstehende 2. Examen wünsche ich – gerade bei der aktuellen Coronasituation – viel Erfolg!

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